7 März 2021

Klimagerechtigkeit – jetzt!

Im heutigen Gottesdienst in Glashütten stand die Klimagerechtigkeit- eine der Kampagnen von «Fastenopfer und Brot für Alle» – im Mittelpunkt. Die Länder des globalen Südens sind am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen, obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass die Länder und ihre Einwohner/innen, welche hauptsächlich für Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, dafür Verantwortung übernehmen. Die 6. und 7. Klässler in Murgenthal haben im Unterricht mit Simon Bühler diese Thematik aufgegriffen und in kurzen Worten erzählt, was sie bereits dazu beitragen, um unser Klima zu schützen – mit dem Rad zur Schule fahren, weniger Fleisch essen, nicht mehr so lange und heiss duschen, mit Holz heizen, das Licht löschen beim Verlassen eines Raumes, einen Rucksack zum Einkaufen mitnehmen sind nur einige ihrer Beiträge zum Klimaschutz. Aus dem grossen Katalog der Projekte von Fastenopfer/Brot für Alle, welche mit einer Spende unterstützt werden können, entschieden sie sich für «Mangroven in Indonesien». Indonesiens Inseln sind vom Klimawandel stark betroffen, Walhi, eine Partnerorganisation von Brot für alle, entwickelt Strategien zur Anpassung an die veränderten Bedingungen. Pari ist einer der Inseln und die Menschen dort leben von den Touristen aus Jakarta, die an den Wochenenden auf die Insel strömen. Die Idylle wird jedoch gestört, denn im Winter staut der Wind das Wasser und lässt den Meeresspiegel ansteigen. Dann steigen die Fluten so stark, dass sie in die Häuser eindringen. Um dies zu verhindern werden an der Küste Mangroven gepflanzt und gepflegt. Sie sollen die Wellen brechen und die Fluten zurückhalten. Gelernt haben dies die Einheimischen in einem von Walhi veranstalten Workshop. Tragen wir also alle etwas zum Klimaschutz bei. Manchmal brauchen wir dazu eine neue Sicht, um etwas zu wagen, zu ändern. Machen wir uns innerlich und äusserlich auf den Weg – neugierig, achtsam, einsichtig, barmherzig. Während dem berührenden Schlusslied You’ve Got a Friend von Carole King zum Abschluss des Gottesdienstes, gespielt von Carmen Linnhoff, wurden bestimmt schon erste gute Vorsätze gefasst. 

Maja Gerteiser
Von links: Simon Bühler (Jugendarbeiter), 6./7. Klässler

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Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.