20 Juni 2021

Seniorenferien 2021

Seniorenferien vom 29. Mai – 04. Juni in Berlingen am Bodensee

Am Samstag nach dem Mittagessen ging die Reise los. Während Monika und Therese den Materialtransport mit dem Chilebus übernahmen, stiegen in Roggwil, Wynau und Murgenthal die TeilnehmerInnen der Seniorenferien 2021 in den Car von Gerber Reisen. Zuerst flott, danach lange im Stau führte uns die Reise nach Berlingen am Bodensee. Nach dem Bezug der grosszügigen Zimmer gab es Znacht, danach zog es die ersten schon nach draussen auf einen Spaziergang zum See. Auch auf das gemeinsame Spielen hatten sich alle schon seit Wochen gefreut. Nach der Gutenachtgeschichte kehrte schnell Ruhe ein im Haus. 

Am Sonntag geht man in den Seniorenferien zPredig. Für uns war es ein Glück, dass die Konfirmation in Berlingen in den August verschoben wurde, so konnten wir den Gottesdienst zu Trinitatis mit Pfr. Lukas Mettler im Dorf besuchen. Fürs Höckeln am See und den Spaziergang zurück zum Hotel blieb viel Zeit. Nach dem Mittagessen hingegen mussten wir uns sputen, um den Zug nach Steckborn zu erwischen. Von da aus fuhren wir mit dem Schiff nach Ermatingen. Den Aufenthalt dort nutzten wir für den mitgebrachten Zvieri. Therese hatte köstliche Linzertorte gebacken, die allen mundete. Begleitet wurden wir an diesem Nachmittag von unserem Besuch, Res und Patrizia aus Roggwil.
Jassen, SkipBo, Uno, spazieren… der Abend verging wie im Flug und schon war es wieder Zeit für ein weiteres Kapitel aus der Gutenachtgeschichte und das Lied „Der Mond ist aufgegangen“.
Schon vertraut mit dem „Thurbo“, wie die Bahn hier im Thurgau heisst, reisten wir am Montag nach Mammern. Etwas ausserhalb des Dorfes befindet sich der Betrieb von Esther Schaefer und Patricia Dähler. Die beiden Frauen haben vor fünfzehn Jahren ein alkoholfreies Apérogetränk erfunden, bestehen aus TRauben und OEPFEL = Troepfel. Sie stellten uns auf unterhaltsame Art ihren Betrieb vor. Indem sie eine Sorte des Getränks nach der anderen zum Degustieren einschenkten, sorgten sie dafür, dass unsere Kehlen nie trocken wurden.
Am Nachmittag erfuhren wir von der Berlingerin Heidi Straehl auf einem Spaziergang durch das Dorf allerlei Wissenswertes aus Geschichte und Gegenwart des Dorfes. Auf Einladung der Kirchgemeinde Roggwil kehrten wir im Restaurant am See ein und genossen die schöne Aussicht und die nette Gesellschaft.

Der Dienstag begann nach dem Frühstück mit der Andacht und dem Morgenturnen. Es folgte ein gemütlicher Vormittag mit jassen und plaudern und Spaziergängen im und um das Dorf, während Therese und Verena die per Mail geschickte Tröpfelsammelbestellung abholten. 
Routiniert reisten wir am Nachmittag mit dem „Thurbo“ nach Stein am Rhein, danach flanierten wir durch das malerische Städtchen, gönnten uns eine Glace oder einen Kaffee im Gartenrestaurant. Mit dem Schiff ging es dann gemächlich wieder „heimzu“. Sonnenwarm von dem schönen Tag wagten zwei ein Bad im See (Wassertemperatur: 14°) 
Nach der geistigen und körperlichen Einstimmung in den Tag, die diesmal mitten im Garten stattfand, nutzten wir am Mittwoch den freien Vormittag für Spiele, Einkäufe und Spaziergänge. Ausgerüstet mit einem Zvieri-Picknick erkundeten wir am Nachmittag die Parkanlage und das Napoleonmuseum auf dem Arenenberg auf eigene Faust. Die Aussicht auf die Rebberge und den See war atemberaubend. Es gab viele Blumen und spezielle Bäume zu bewundern. Ein Grüppchen Frauen nahm den Weg zum Bahnhof zu Fuss unter die Füsse, die anderen wurden in zwei Fahrten von unserer Ferien-Chauffeuse Therese mit dem Chile-Bus nach Hause gebracht. Abends gab’s einen vergnüglichen Kino-Abend mit „Calender Girls“. Eines der Highlights der Seniorenferienwoche ist der traditionelle Lottonachmittag. Lokale Firmen von Roggwil, Wynau und Murgenthal spenden jeweils grosszügig Preise. Am Donnerstagnachmittag war die Spannung gross, wer diesmal gross abräumen würde. So endete für manche der Lottomatch mit mehreren Schirmen, gefüllten Dächlikappen oder einem neuen Badetuch. Natürlich gab es auch Trostpreise für diejenigen, die weniger Glück hatten. 
Abends musste noch die Gutenachtgeschichte „Vom Huhn, das zu fliegen träumte“ zu Ende erzählt und die Fünfliberpäckli erwürfelt werden.

Unser Wetterglück hielt bis zum Freitagmorgen an: Gerade als wir die Bewegungsrunde mit einer Entspannungsmassage mit dem Igelball beendet hatten, fing es an zu regnen. Wir verlegten unsere SkipBo-, Jass- und Uno-Runden nach drinnen. Obwohl noch gepackt werden und einige neue Gepäckstücke mit Adressetiketten versehen mussten (Lottopreise!), blieb noch Zeit für gemütliches Beisammensein vor dem Mittagessen. 

Gegen zwei Uhr fuhren wir mit dem Car los und kamen trotz Stau am Gubrist wie geplant um 16 Uhr zu Hause an. 
Wir freuen uns auf das Fototreffen mit Grillplausch am Donnerstag, 26.08., 11.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Roggwil.

Link zu den Bilder auf der Roggwiler Webseite

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